| Berechnungsfähig für – | Vestibulum- oder Mundbodenplastik kleineren Umfangs je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich (GOZ-Nr. 3240) | – | für „kleineren Umfang“ nach der GOZ-Nr. 3240: dies bedeutet den Bereich bis zu zwei nebeneinanderliegenden Zähnen bzw. gleicher Größe an zahnlosen Kieferabschnitten | – | Gingivaextensionsplastik (GOZ-Nr. 3240) | – | partielle Vestibulum- oder Mundbodenplastik oder große Tuberplastik (GOÄ-Nr. 2675) | – | totale Mundboden- oder Vestibulumplastik zur Formung des Prothesenlagers mit partieller Ablösung der Mundbodenmuskulatur (GOÄ-Nr. 2676) | – | submuköse Vestibulumplastik, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich, als alleinige Leistung (GOÄ-Nr. 2677) |
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| Zusätzlich berechnungsfähig – | Untersuchungen und Beratungen (GOZ-Nr. 0010, GOÄ-Nrn. 1 ff.) | – | Röntgendiagnostik (GOÄ-Nrn. 5000 ff.) | – | Schmerzausschaltung (GOZ-Nrn. 0080 bis 0100) | – | Knochenresektion (GOZ-Nr. 3230) | – | Tuberplastik (GOZ-Nr. 3250) | – | Nachbehandlungen – | Wundkontrolle (GOZ-Nr. 3290) | – | Wundbehandlungen (GOZ-Nrn. 3300, 3310) |
| – | Schleimhauttransplantation (GOZ-Nr. 4130) | – | Bindegewebstransplantation (GOZ-Nr. 4133) | – | Zuschlag GOZ-Nr. 0120 für die Anwendung eines Lasers bei der GOZ-Nr. 3240 | – | Zuschlag GOZ-Nr. 0510 bei nicht stationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leistungen bei der GOZ-Nr. 3240 | – | weitere parodontologische Leistungen ( Abschnitt E) | – | implantologische Leistungen ( Abschnitt K) | – | Schleimhauttransplantation (GOÄ-Nr. 2386) | – | Spalthauttransplantation (GOÄ-Nr. 2382) | – | Verbandsplatte (GOÄ-Nrn. 2700, 2702) | – | weitere chirurgische Leistungen aus der GOÄ (z. B. Wundversorgung, Knochenchirurgie, Chirurgie der Körperoberfläche, MKG-Chirurgie) | – | Neurolyse des Nervus mentalis (GOÄ-Nrn. 2583, 2584 nur für ärztlich Approbierte möglich, da nicht geöffneter Bereich nach § 6 Abs. 2 GOZ, ansonsten analoge Berechnung gemäß § 6 Abs. 1 GOZ gegeben) | – | |
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| Auslagen Folgende Materialien sind infolge der Allgemeinen Bestimmung Satz 3 Abschnitt D (Chirurgie) gesondert berechnungsfähig: – | Materialien zur Förderung der Blutgerinnung sowie zum Verschluss von oberflächlichen Blutungen bei hämorrhagischen Diathesen | – | atraumatisches Nahtmaterial | – | eingebrachtes Knochenersatzmaterial | – | eingebrachtes regeneratives Material (Barrieremembrane etc.) | – | Material zum Schutz wichtiger anatomischer Strukturen (z. B. Nerven) |
Zahntechnische Leistungen (Praxislabor und gewerbliches Labor) z. B. für Verbandsplatten sind als Auslagen gesondert berechnungsfähig. Die Laborrechnung(en) ist (sind) der Liquidation beizufügen. |
| Nicht berechnungsfähig – | für Beseitigung störender Schleimhautbänder (GOZ-Nr. 3210) | – | für einen OP-Bereich von nicht größer als zwei Zähnen bzw. entsprechender Größe bei zahnlosem Kieferabschnitt die GOÄ-Nrn. 2675, 2676, 2677 | – | für Tuberplastik (GOZ-Nr. 3250) | – | für plastische Deckung bei Wundversorgung (GOÄ-Nr. 3100) | – | für plastische Deckung einer eröffneten Kieferhöhle (GOÄ-Nr. 3090) | – | für Hautlappenplastiken (GOÄ-Nrn. 2381, 2382) | – | für (Schleim-)Hauttransplantationen |
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| Besonderheiten – | Zuschlag GOZ-Nr. 0120 zu GOZ-Nr. 3240 für die Anwendung eines Lasers | – | Zuschlag GOZ-Nr. 0510 zu GOZ-Nr. 3240 bei nicht stationärer Durchführung von zahnärztlich-chirurgischen Leistungen | – | zur GOÄ-Nr. 2675 ist Zuschlag nach GOÄ-Nr. 444 möglich | – | zur GOÄ-Nr. 2676 ist Zuschlag nach GOÄ-Nr. 445 möglich | – | zur GOÄ-Nr. 2677 ist Zuschlag nach GOÄ-Nr. 443 möglich | – | zu den GOÄ-Nummern ist ein Zuschlag für die Anwendung eines Lasers (GOÄ-Nr. 441) und für die Anwendung eines Operationsmikroskops (GOÄ-Nr. 440) möglich |
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| Bestimmung der Gebührenhöhe Gemäß § 5 Abs. 2 der GOZ erfolgt die Bemessung der Gebühren unter Berücksichtigung von: Erhöhte Schwierigkeit der Leistung/des Krankheitsfalls wegen … Überdurchschnittlicher Zeitaufwand der einzelnen Leistung wegen … Besondere Umstände bei der Ausführung durch … z. B.: – | Allgemeinerkrankungen bzw. Allgemeinzustand | – | problematische Kreislaufverhältnisse | – | besonders ausführliche Besprechung der Behandlungsindikation | – | | – | verminderte psychische Belastbarkeit | – | erschwerter Mundzugang (Mundsperre, Adipositas, Herpes u. Ä.) | – | eingeschränkte Mundöffnung (Kieferklemme) | – | erschwerte Freistellung des Behandlungsfeldes bei erhöhtem Muskeltonus (Wange, Zunge) | – | motorische Instabilität der Zunge/Makroglossie | – | | – | | – | erhöhter Schwierigkeitsgrad bei Eingriff im entzündlich veränderten Gebiet | – | erschwerende anatomische Besonderheiten im Bereich der Plastik | – | erhöhte intraoperative Blutung | – | besonders behutsames Vorgehen bei sehr zarter Schleimhaut | – | | – | Kombination mit weiterer Weichgewebschirurgie | – | Kombination mit augmentativer Chirurgie | – | Operation im Bereich von Implantaten | – | |
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| Unterschiede zur GOZ '88 – | Aufnahme der Gingivaextensionsplastik in die Leistungslegende der GOZ-Nr. 3240. | – | Konkretisierung der Leistungslegende, dass ein Bereich bis zu zwei nebeneinander liegenden Zähnen bzw. gleicher Größe an zahnlosen Kieferabschnitten das Kriterium des „kleineren Umfangs“ erfüllt. | – | Größere Sulcusplastiken werden demnach nach den GOÄ-Nrn. 2675, 2676 oder 2677 berechnet. | – | unveränderte Punktzahl der GOZ-Nr. 3240 |
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